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Социосфера

Издатель: ООО Научно-издательский центр «Социосфера»

ISSN: 2078-7081

Издается с 2010 года

Периодичность: 4 номера в год

Язык журнала: русский

Доступ к электронным архивам: открытый

 

Тесты как контроль понимания общего и детального содержания текстов 699

Семенихина Н.В., Государственный университет – Высшая школа экономики, Москва, Россия
Полный текст

ЕГЭ по немецокому языку

 

I. Orientiertes Lesen

     Test 1 

Lesen Sie die folgenden Texte und bestimmen Sie, welches der Themen zu welchemTextab schnitt passt. Ein Titel ist übrig.

 

A.Kunst                                             E.Bildungswesen

B.Lebensmittel                                  F.Museum

C.Bundesland                                    G.Temperamente

D.Kontinent                                       H.Staatsaufbau

 

1. Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer Staat. Das Volk wählt in freier und geheimer Wahl seine Vertreter. Staatsoberhaupt der Bundesrepublik Deutschland ist der Bundes präsident, der für seine Amtszeit von fünf Jahren gewählt wird. Gewählt wird der Bundespräsi dent von der Bundesversammlung, die aus den Abgeordneten des Deutschen Bundestages und einer gleichgroβen Zahl von Delegierten besteht, welche die Länderparlamente bestimmen.Die se Bundesversammlung tritt nur zur Präsidentenwahl zusammen.

2. Erfinder der Kartoffelchips soll der Amerikaner George Crum gewesen sein. In einem Fe rienhotel in Saratoga Springs, New York, bereitete er Mitte des 19.Jahrhunderts Pommes frites zu, die bei Amerikanern schon damals beliebt waren. Es war im Jahr 1853, als sich ein Gast eines Tages darüber beschwerte, dass die Kartoffeln zu dick geschnitten seien. Crum bereitete eine Portion dünner geschnittener Pommes frites zu. Aber auch die waren dem Gast noch zu dick. Die nächste Portion schnitt Crum aus Ärger so dünn und frittierte sie so knusprig, dass man sie nicht mehr mit der Gabel messen konnte. Doch statt sich zu beschweren, war der Gast jetzt begeistert. Die “Saratoga Chips” waren bald der groβe Renner und sind noch heute auf traditio nellen amerikanischen Speisekarten zu finden. Den Massenmarkt konnten sich die Kartoffelchips

jedoch erst in der ersten Hälfte des 20.Jahrhunderts erobern.

3. Brandenburg mit der Landeshauptstadt Potsdam zählt 2,6 Millionen Einwohner. Die Land schaft Brandenburgs ist sehr vielfältig: groβe Sumpfflächen, viele Seen und Flüsse, Wälder und sandige Waldwege, aud denen man stundenlang Wanderungen machen kann. Land- und Forst wirtschaft sind für die Wirtschaft Brandenburgs sehr wichtig. Im Norden ist Brandenburg über wiegend agrarisch. Hier werden Kartoffeln, Zuckerrüben, Getreide und um Berlin auch Obst und Gemüse angebaut. Im Süden gibt es Stahl- und Eisenindustrie, groβe Braunkohlvorräte. Zur Zeit wird sehr wenig Braunkohle gefördert, vorwiegend in und um Cottbus. In Brandenburg wurden der Dichter Kleist, der Philosoph Humboldt, der Baumeister Schin kel und der Schriftsteller Theodor Fontane geboren.

4. Seit vielen Jahrhunderten unterscheidet man grundsätzlich vier Menschentypen. Der erste Typ, Choleriker, sind Menschen, die sich leicht aufregen. Aber so rasch wie sie sich aufregen, so schnell beruhigen sie sich auch wieder. Und erst dann kann man ein vernünftiges Wort mit ihnen reden. Der zweite Typ, Sanguiniker, sind lebhafte Menschen. Sie nehmen das Leben von der leichten Seite. Allen Menschen wollen sie behilflich sein. Ihr Grundsatz ist “leben und le ben lassen”. Sie werden immer als lustige, liebenswürdige und nette Menschen geschätzt. In je der schwierigen, oft auch ernsten Situation finden sie sich zurecht. Leider kann man sich nicht immer auf solche Menschen verlassen.

5. Extrem trockenes Klima, riesige Wüsten und Beuteltiere, die in einem früheren Stadium der Entwicklungsgeschichte stehengeblieben sind. Das ist Australien, zu dem man auch die In selwelt Ozeaniens rechnet. Australien ist sehr dünn besiedelt.Jahrtausendelang war dieser Kontinent der übrigen Welt unbekannt. Erst gegen Ende des 18.Jahrhunderts erreichten ihn die ersten europäischen Seefahrer. Europäische Siedler lieβen sich in fast allen bewohnbaren Gebieten nie-der. Heute ist Australien ein wohlhabendes, modernes Land. Die Ureinwohner und ihre alten Kulturen sind aber heute praktisch verschwunden. Nur wenige haben im Innern des Kontinents oder auf Inseln überlebt.

6. Der Rundgang im Mercedes-Benz-Museum fängt mit einem Zitat von Kaiser Wilhelm II. an, der das Auto 1905 für eine “vorübergehende Erscheinung “ hielt. Dass seine Majestät sich irrte, belegt die Marke mit dem Stern, die mit dem Erfindergeist von Gottlieb Daimler  und Karl Benz 1886 das neue Automobilzeitalter begründete. So führt die Ausstellung des 2006 eröffneten, rund 150 Millionen Euro teuren Museums mit preisgekrönter Architektur  den Besucher  durch sieben Etagen und 120 Jahre der Automobilgeschichte des Traditionskonzerns. Gezeigt werden dabei insgesamt 160 Automobile, neben zahlreichen technischen Errungenschaften  und Innovationen sowie Informationen zur Firmengeschichte.

7. Die Darstellungen von leblosen oder unbewegten Gegenständen, die nach bestimmten ästhetischen Gesichtspunkten ausgewählt und geordnet sind, nennt man Stilleben. Besonders oft werden dabei Früchte, erlegtes Getier und Blumen dargestellt, aber es können auch ande-      re Gegenstände sein, zum Beispiel, das Zubehör eines Malers, Attribute der Kunst oder Wissenschaft. Eine groβe Bedeutung hatte das Stilleben in der holländischen Malerei. Diese Bilder spiegelten Freude am Wohlstand und an der Schönheit wider.

 

Test 2

Lesen Sie die folgenden Texte und bestimmen Sie, welcher Titel zu welchem Text passt. Ein Titel ist übrig.

 

A.Schulen: Partner der Zukunft                             E.Süβer Schulstart

B.Lebenswichtige neun Stunden                             F.Einmal pro Woche zu Hause

C.Umweltprojekt von Schülern                              G.Mobbing in der Schule

D.Keine Schule wegen Hitze                                   H. Hilfe für kranke Kinder

 

1.”Früher sind wir in der Pause immer zum Kiosk gegangen”, sagt Klaus vom Schiller-Gymnasium in Offenbach. “Aber dort gab es nur ungesunde Sachen zu kaufen: Süβigkeiten, Cola, Chips. Im Schulhof und in den Klassen hatten wir dann viel Müll: Aluminiumdosen, Aluminiumverpackungen, Papier und Plastikbecher. Wir haben in unserem Umweltkurs über das Problem gesprochen und haben unseren eigenen Kiosk aufgemacht. Unser Kiost ist von 7.30 Uhr bis 11.30 geöffnet. Wir verkaufen Milch, Joghurt, Orangensaft ohne Zucker, Obst und Brötchen. Wir nehmen nur Glas und keine Plastikflaschen”.

2.Etwa 1000 Jugendliche aus der holländischen Stadt Tilburg bleiben einen Unterrichtstag pro Woche zu Hause, um am Computer zu lernen. Denn der Lehrer schickt den 15- bis 16jährigen Schülern ihre Aufgaben dann auf den Computerbildschirm. Dadurch müssen sich die Schüler nicht mehr dem Lerntempo der Klasse anzupassen. Gute Schüler können scheller, schwache Schüler langsamer lernen. Der Lehrer kann mit jedem Schüler individuell arbeiten.

3.Verständnis füreinander schaffen, Zugang zur deutschen Sprache ermöglichen und mehr Interesse für das moderne Deutschland wecken – das sind die Ziele der Initiative des AuβenmiNistes Frank-Walter-Steinmeier. Die Initiative will das Netz der deutschen Auslandsschulen stärken und erweitern. Viele Schulen bekommen dadurch die Möglichkeit, Deutschunterricht erstmals anzubieten. So sollen mindestens 1000 Partnerschulen entstehen. Und noch mehr ausländische Schüler haben nun mehr die Gelegenheit, Deutschland für mehrere Wochen zu besuchen.

4.Bis zu 15 Prozent der Schulkinder sind chronisch krank. Die Lehrer sind im Umgang mit kranken Kindern oft überfordert. Die Kinder fühlen sich ausgegrenzt und leiden darunter. Die Lehrer sollen mehr über kranke Kinder wissen und den Umgang mit ihnen lernen. Der Umgang mit chronisch kranken Kindern gehört in die Aus- und Fortbildung der Lehrer.

5. Schüler brauchen rund neun Stunden Schlaf täglich. Darauf weist der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte mit. Doch nur wenige Heranwachsende kommen in der Woche tatsächlich auf so viel Erholungszeit. “Versuchen die Jugendlichen dann am Wochenende, ihr Schlafdefizit aufzuholen, nützt dies nicht viel, wenn ihre innere Uhr aus dem Rhytmus geraten ist”, erklärt Verbandssprecher Ulrich Fegeler. Der Arzt rät Nachtschwärmern, ihre Gewohnheiten schrittweise an die Schulzeit anzupassen. Um wieder einen geregelten Tag-und-Nacht-Rhytmus herzustellen, könne helles Licht am Morgen helfen. Denn Helligkeit spielt eine wichtige Rolle für die innere Uhr. Umgekehrt hilft Dunkelheit, Schlaf zu finden.

6. Seit  100  Jahren ist es in Deutschland eine gute Tradition, den kleinen Kindern den ersten Schritt in Richtung Ernst des Lebens und Erwachsenwerden zu “versüβen”. Am ersten Schultag bekommen  die ABC-Schützen Schultüten, man nennt sie auch Zuckertüten. Jetzt werden sie nicht nur mit Schokolade und Bonbons gefüllt, sondern auch mit Schuldingen wie Stiften, Linealen, Radiergummis oder Spielsachen. Einige ABC-Schützen finden  darin auch Computerspiele, eine CD oder eine Uhr. Vor einem halben Jahrhundert schlugen die Kinderherzen schon bei einem Riegel Schokolade oder einigen selbstgebackenen Keksen höher. Es gibt sehr kleine Schultüten (15 cm hoch), andere Tüten erreichen die stattliche Höhe von 80 cm.

7.Die Schüler in Deutschland haben jetzt mehr schulfreie Tage. Wenn das Thermometer auf 28 Grad Celsius und mehr steigt, bekommen sie hitzefrei und dürfen nach Hause gehen. Der deutsche Sommer 2009 war überdurchschnittlich heiβ. Die Meteorologen sagen, dass es solche Sommer häufiger geben wird. Die Ursache solcher Hitze ist der Treibhauseffekt. Für die meisten deutschen Schulkinder war der Sommer doch toll: viel Sonne und viele schulfreie Tage.

 

II.Selektives Lesen

Text 3

Lesen Sie den Text und ergänzen Sie die Sätze mit den unten stehenden Teilen. Aufpassen! Einer der Teile ist übrig.

 

Das Hundertwasser-Haus in Wien

Ein natur- und menschenfreundliches Haus: Maler Friedensreich Hundertwasser schuf es. Die Gemeinde Wien erbaute die Wohnanlage (1)____________________________________________. Sozial sind die Mieten allerdings nicht zu nennen, und im Grunde wohnen Künstler (2) __________________________________________,was Hundertwasser freute. In dem in Ziegelbauweise errichteten Haus gibt es fünfzig Wohnungen, unterschiedlich groβ, ein- oder zweischössig, für arme und reiche Mieter, mit oder ohne Garten, (3)______________________________________________________, mit Blick auf die Straβe oder in den Hof. Jede Wohneinheit hat (4)_____________________________________________ und ein rund fünf Kilometer langes Keramikband verläuft durch die gesamte Anlage, vereinigt die Wohnungen miteinander oder trennt sie zugleich durch eine jeweils andere Farbe. Alle Ecken des Baus sind abgerundet und die Fenster verschieden groβ, breit und hoch. (5)_________________________________________schmücken das Gebäude, weil – laut Hundertwasser – “ein goldener Zwiebelturm um eigenes Haus… den Bewohner in Status eines Königs erhebt. Etwa 1 500 Menschen pilgern täglich zu dieser umstrittenen

Architektur – Attraktion Wiens. Ob man das Haus und seine Verziehrung insgesamt (6)____________________________________________________, muss wohl jeder für sich selbst entscheiden.

 

A. für Kunst oder Kitsch hält

B. mit viel Sonne oder viel Schatten

C. im Rahmen des sozialen Wohnbaus

D. zwei goldene Zwiebeltürme

E. in diesem Künstlerhaus

F. ihre eigene Farbe

G. eine hohe Säule

 

 

Text 4

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Blick für die Gefahr

Die Angst vor Schlangen ist dem Menschen in die Wiege gelegt. Darauf deuten (1)_______________________________________________________hin, die Versuche mit Kindern im Alter von drei bis fünf Jahren gemacht haben. Die jungen Probanden sollten (2) _______________________________________________eine zusammengerollte Schlange entdecken. Das gelang ihnen deutlich schneller als die Gegenprobe, bei der sie (3) ______________________________________________ausfindig machen mussten. Der Test funktionierte, obwohl die meisten Kinder (4) ________________________________________eine echte Schlange gesehen hatten. Die Forscherinnen folgen daraus, dass das Sehsystem von Geburt an darauf eingestellt ist, gefährliche Tiere zu erkennen. Frühere Versuche mit Erwachsenen hatten zwar schon vermuten lassen, dass ein Blick für Schlangen und Spinnen (5) _____________________________________________sein könnte. Bei den volljährigen Testpersonen waren sich die Forscher aber nie sicher gewesen, ob diese ihre Angst vor den Tieren nicht doch (6) ____________________________________erworben hatten.

 

 

A. im Laufe des Lebens

B. in einem Bild voller Blumen

C. die Ergebnisse von zwei amerikanischen Psychologinnen

D. weil die Angst vor Schlangen

E. noch nie in ihrem Leben

F. ein angeborener Evolutionsvorteil

G. unter vier Schlangen eine Blume

 

 

Text 5

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Das Alt-Rothenburger Handwerkhaus

Eine der bekanntesten Touristenstraβen in Deutschland ist die Romantische Straβe, die vom Mein bis zu den Alpen führt und viele märchenhafte alte Städte durchquert. Die berühmteste Stadt an der Rothenburger Straβe ist wohl Rothenburg (1)_______________________________________________. Besonders interessant ist die Stadtmauer, die auch heute noch (2) ______________________________________________umgibt. Da kann man sehen, wie eine reiche Stadt im Mittelalter aussah. (3) _________________________________________________ist das Alt-Rothenburger Handwerkhaus, der schon zwischen 1270 und 1300 erbaut wurde und bis heute innen und auβen fast unverändert blieb. In sieben Jahrhunderten (4) ________________________________ in diesem Haus im “Alten Stadtgraben” Handwerker verschiedener Berufe. Die Räume sind äuβerst niedrig, die Wände und Decken krumm. In der Küche steht noch der alte Steinherd, auf dem früher das offene Feuer brannte. Es gibt  (5)_____________________________________________________, die zeigen, wie einfach die Bewohner damals lebten. Ein Kinderbett teilten sich immer zwei bis drei Kinder. Noch bis 1964 lebte in diesem uralten Gebäude – zurückgezogen und allein – ein Einsiedler. Das Wasser holte er (6) ___________________________________________, das Licht spendeten Kerzen. Er veränderte nichts im alten Handwerkhaus, er lieβ alles, wie es schon seit Jahrhunderten war. Die Stadt Rothenburg an der Romantischen Straβe steht unter Denkmalschutz.

 

A. elf original eingerichtete Räume

B. wohnten und arbeiteten

C. mit seinem wunderschönen Marktplatz und Rathaus

D. aus einem Brunnen im Korridor

E. die bis heute erhalten geblieben sind

F. besonders sehenswert

G. fast das ganze Altstadtzentrum

Text 6

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Die Geschichte von Winnie-Pooh

Es war Weihnachten, als ein eigenartiger Bär namens Winnie-Pooh erstmals aus seinem Heimatwald hinaus in die Weltöffentlichkeit stapfte. Die Londoner Zeitung Evening News  schenkte ihren Lesern am 24.Dezember 1925 die Geschichte “Die falsche Sorte Bienen”, verfasst von A.A.Milne, ein bisschen aber auch von seinem Sohn, dessen Dialoge mit dem Lieblingsteddy (1)______________________________________ waren. Ein Jahr später erschienen die Pooh-Geschichten in Buchform, versehen mit den Zeichnungen des Zeichners E.H.Shepard. Shepard zeichnete Pooh (2)_______________________________________. Shepards Stil hatte Milne zuerst als “hoffungslos” abgetan, bis er verstand, dass dieBilder des Zeichners lebendig wirkten. Und somit bestens geeignet, (3)__________________________________________________. Schon 1930 investierte ein Amerikaner namens Stephen Slesinger 1000 Dollar in die Rechte an den Pooh-Figuren, setzte bald mit Puppen und Puzzles Millionen um und begründete damit die moderne Merchandising-Industrie. 1961 stieg Disney ein, ersetzte Shepards Skizzen (4)_______________________________________________und warf Pooh-Zeugs aller Art auf den Markt: -Filme, -Spiele, -Puppen. Disneys-PoohJahresumsatz wurde zuletzt auf eine Milliarde Dollar geschätzt. Es ist sehr schade, dass Millionen Kinder Disneys Pooh für den Inbegriff des ersten originalen Pooh halten.

In der Weihnachtszeit 2009 standen Originalzeichnungen klassischer PoohSzenen bei Sotheby’s in London zum Verkauf: Pooh beim Treppensteigen, zu Besuch in der Höhle des Hasen, beim Ritt auf dem Fass in der Flut. Die Originalzeichnungen zeigten den gewaltigen Unterschied, (5) __________________________________________________________________. Die Versteigerung von Shepard Skizzen ist (6)___________________________________________, sich auf den unbezahlbaren Wert seiner Bilder zu besinnen.

 

A. mit hauseigenem Produktdesign

B. ein willkommener Anlass

C. die Urquelle der Winnie-Pooh Geschichten

D. die Vorlage der originalen Weihnachtskarte

E. Kuscheltiere zum Leben zu erwecken

F. nach dem Teddy seines eigenen Sohnes

G. der sich zwischen den Pooh-Originalen und ihrer Vermarktung aufgetan hat

 

 

Text 7

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Scherben bringen Glück

Wenn am Abend vor einem Haus das Geschirr zerschlagen wird, dann weiβ man: Hier gibt es in den nächsten Tagen eine Hochzeit. Das Brautpaar versammeltsich mit den Familienangehörigen und Freunden der Braut und des Bräutigams zur Hochzeitsvorfeier. Es wird (1) __________________ und Abschied vom Junggesellenleben genommen. Diese Vorfeier ist der Polterabend. (2) _____________________________________, geht das Poltern vor derHaus-  oder Wohnungstür los. Nachbarn und Freunde haben schon lange (3) _________________________________gesammelt, dass nun mit viel Lärm und Hallo zerschlagen wird. Damit sollen (4) __________________________einerseits die bösen Geister vertrieben und andererseits soll dem Brautpaar Glück gewünscht werden. “Scherben bringen Glück”, heiβt es im Sprichwort. Aber Vorsicht! Glas sollte dabei keines zerbrochen werden, denn ein anderes Sprichwort sagt: “Glück und Glas, wie leicht bricht das.”

Ist das Poltern vorbei, kommt das Brautpaar an die Reihe. Es muss (5) _______________________ die Scherben wegräumen. Der Bräutigam wird dabei von seinen Freunden und Bekannten besonders unter die Lupe genommen, denn (6) ________________________________________________ muss erzeigen, dass er wirklich heiratsfähig ist.

 

A. allein und ohne Hilfe

B. wenn es dunkel wird

C. Porzellan wird wiederholt zerschlagen

D. getanzt, getrunken und gescherzt

E. nach altem Brauch

F. bei dieser ersten gemeinsamen Arbeit mit seiner zukünftigen Frau

G. ihr unbrauchbares Geschirr: Teller, Tassen, Schüsseln aus Porzellan

 

 Text 8

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Morgenland trifft Abendland

Im November 2008 startete der Verein Albatros in Lüneberg das Projekt “Morgenland trifft Abendland”. An dem Projekt nahmen Lüneburger Kinder aus den deutschen, russischen, türkischen und chinesischen Familien teil. Das Bundesprogramm “Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie” stellte (1)__________________________________________________. In den Osterferien fuhren die Kinder in die Stadt Schnede und verbrachten dort drei Tage im Tagungshaus der TariqaStiftung. Das Thema der Gruppenarbeit lautete “Reise mit dem Orientexpress”.

Der Orientexpress beförderte als Hotel-Zug 1883 zum erstenmal Reisende von Paris nach Konstantinopel, dem heutigen Instanbul. Spielerisch reisten auch die Kinder (2) ___________________________________. Zwischenstopps gab es in Lausanne, Venedig, Mailand, Sofia und Zagreb. Zu den verschiedenen Städten und Ländern erfuhren die Schulkinder Wissenswertes (3)____________________________________. Landestypische Gerichte wurden von den Kindern selbst gekocht. Neben verschiedenen Spielaktionen zählten zu den Höhepunkten der Reise eine “Mailänder Kindermodenschau”, eine Ausstellung von selbstgemalten “Monalisas” und eine orientalische Party. Durch das Zusammenleben entstanden Freundschaften und die Kinder erfuhren mehr voneinander und wie sie (4) ___________________________________________. Groβes Interesse hatten die Schüler am Austausch über Vorstellungen(5)________________________________________________________________. Hier konnten einige Vorurteile aus der Welt geschaftt werden. Das Gefühl der Gemeinschaft, das entsteht, 6 _________________________________________________________, ist auch nach der Fahrt im Gruppenleben noch spürbar present. Morgen- und Abendland liegen eben ganz dicht beieinander und manchmal auch in Lüneburg.

 

A.mit ihrer Kultur in Deutschland leben

B.diese Strecke

C. über verschiedene Städte und Länder

D. durch Geschichte und Filme

E. wenn man mehrere Tage zusammen verreist

F. die finanziellen Mittel zur Verfügung

G. von ihrer christlichen, islamischen und buddhistischen Religion

 

Text 9

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Der Loreley-Felsen

Viele Sagen gibt es vom Rhein. Keine ist so bekannt wie die von der Loreley. Aus dem Rhein steigt ein steiler Felsen empor. Der Fluss ist dort schmaler, und das

Wasser flieβt scneller. Für Schiffe und Boote ist das (1)___________________________________________. Die Sage berichtet, dass (2) _________________________________eine schöne Nixe auf diesem Felsen lebt. Manchmal sitzt sie dort oben und

kämmt sich im Abendsonnenschein ihr goldenes Haar. Dabei singt sie ihre Lieder.  Und alle, die sie hören, sind von ihrer Stimme verzaubert.

Schon (3)__________________________________________________________________sind am Felsen zerbrochen, weil die Schiffer und Fischer nur der Stimme lauschten und nach der schönen Nixe schauten, nicht aber den Kurs ihres Schiffes beachteten.  Mancher Jüngling, so erzählt die Sage weiter, hat im Rhein den Tod gefunden, wenn er auf den Felsen klettern und der schönen Loreley nahe sein wollte.

Viele Dichter haben die Sage von der Loreley (4)__________________________________________________. Am bekanntesten ist Heines Gedicht, (5)______________________________________________________. Noch heute blickt mancher Tourist (6) _____________________________, aber keiner hat je wieder die  Loreley gesehen.

 

A.seit alten Zeiten

B. eine gefährliche Stelle

C. hinauf auf den Felsen

D. eine wunderschöne Landschaft

E. erzählt und ausgeschmückt

F. das zu einem beliebten Volkslied wurde

G. viele der vorüberfahrenden Schiffe und Boote

 

III. Globales Lesen

Text 1

Lesen Sie den Text und antworten Sie auf die unten stehenden Fragen.

 

Vor der Prüfung

 

Die Hände sind feucht, das Herz klopft, die Einschlafstörungen sind massiv. Mit solchen Fehlleistungen beginnen oft mündliche Prüfungen. Dabei ist der psychische Druck, unter dem Examinanden stehen, meist selbst verursacht. Viele beginnen erst nach Abgabe der schriftlichen Arbeit, sich Gedanken über die mündliche Prüfung zu machen. Hektisch suchen sie die verabredete Literatur zusammen.

Weil das jedoch viele tun, sind die Bücher entliehen ode vorbestellt. Klar, dass dann vier Wochen zur Vorbereitung zu knapp sind.

Aber die Prüflinge versuchen die verlorene Zeit aufzuholen. Sie lesen acht oder zehn Stunden am Tag und arbeiten bis tief in die Nacht. Nach fünf Tagen merken sie, dass sie das Tempo nicht durchhalten können und wundern sich, dass sie kaum etwas behalten haben. Das einzige, was man so erreicht, sind tiefe Eingriffe in den Biorhythmus. Massive Einschlafstörungen stellen sich ein und mehrere Tassen Kaffee machen einen nicht wach, sondern nervös. Man steht morgens auf, als hätte man in der Nacht nicht geschlafen. Vor Müdigkeit fällt nun das Lernen schwer  und macht keinen Spaβ.

Es stellt sich die Frage, ob es nicht  zweckmäβiger wäre, vorrangig alle Vorlesungen zu besuchen?  Könnte man Prüfungsthemen nicht langfristig festlegen?  Unbedingt sollte man den Lebensrhythmus, mit dem man studiert hat, nur langsam ändern. Wenn achtsemestrige Nachteulen ausgerechnet am Abend vor der Prüfung sehr früh schlafen gehen, führt das nur zu einer qualvoll verbrachten Nacht. Oft sieht man einen Studenten, der noch Minuten vor der Prüfung etwas lernt. Das ist sinnlos. Spätestens am Mittag vor dem Prüfungstag sollte man Bücher und Konspekte wegräumen und sich einen bewegungsaktiven Nachmittag oder einen Kinoabend   gönnen.Dann geht man entspannter in die Prüfung, weil man Distanz zum Gelernten bekommen hat. Das anstrengende Pauken gefährdet die geistige Tätigkeit, der lange Spaziergang hingegen hilft sich vom Gelernten zu distanzieren und zu überlegen, wie man die Prüfung beginnen und strukturieren möchte.

Die Psychologen raten (wenn man die Wahl hat) mit dem Thema anzufangen, dass man am besten beherrscht um eine gute Grundstimmung zu schaffen, statt auf die erste Frage des Prüfers zu warten. Zuerst ist es sinnvoll, die Hauptsache zu nennen, und dann kann man die Nebensächlichkeiten erzählen. Der Versuch, langsam zu sprechen, um unangenehme Fragen zu verhindern und auf Zeit zu spielen, löst beim Prüfer negative Emotionen aus. Falsch verhält sich der Prüfling, der auf alle Fragen mit ein, zwei Worten antwortet. In Prüfungen ist Reden Gold. Darum ist es viel besser, laut zu denken als zu schweigen.

Die mündliche Prüfung erfordert nicht nur Sachwissen und die Fähigkeit, Literaturkenntnisse auf individuelle Art zur Geltung zu bringen, sie fordert auch kundige Eigenaktivität. Wer in Worten oder Taten deutlich macht, dass ihn das Thema nicht weiter als bis zum Prüfungsende interessiert, macht nicht nur einen taktischen Fehler: Er sollte seinen Berufswahl gründlich überdenken.

Jede Prüfung hat eine andere Atmosphäre und ein spezifisches Raumklima. Studentinnen wissen besser als ihre männlichen Kommilitonen, dass die Kleidung anzeigt, welchen Wert man der Prüfung beimisst. Mimik und Sitzhaltung bestimmen ebenso die Atmosphäre wie die Fähigkeit, im Gespräch Verständnis und Selbstbewusstsein in ein ausgewogenes Verhältnis zu bringen.

Die Prüfer haben ja Erfahrung mit nervösen Prüflingen:  Sie können Denkblockaden von Wissenslücken unterscheiden. Sie wissen, wen sie produktiv verunsichern können und wen sie unterstützend fragen müssen. Sie erwarten kein auswendig gelerntes

Buchwissen, sondern innerlich verarbeitete Kenntnisse. Sie erwarten allerdings auch, dass jemand, der später Lehrer, Rechtsanwalt oder Arzt werden will, auch unter atmosphärischem Druck sein Wort machen kann.

 

Welche Variante ist richtig?

 

1.Warum bekommen einige Prüflinge vor der Prüfung das Herzklopfen?

a) weil sie den Prüfer nicht kennen.

b) weil die verabredete Literatur in der Bibliothek fehlt.

c) weil sie wenig Zeit haben, sich auf die Prüfung vorzubereiten.

d) weil sie Einschlafstörungen haben und nicht lernen können.

 

2.Wie sieht die Prüfungsvorbereitung aus, wenn die Zeit knapp ist?

a) Man trinkt eine Tasse Kaffee um wach zu sein.

b) Man sucht Hilfe bei den Freunden oder Eltern.

c) Man trägt sich in die Sprechstundenliste des Prüfers ein.

d) Man lernt acht oder zehn Stunden pro Tag , sogar die ganze Nacht hindurch.

3.Wie kann man die nötige Distanz zum Erlernten erreichen?

a) Man muss tüchtig gerade vor dem Prüfungstag pauken.

b) Es ist notwendig, sich vor der Prüfung zu entspannen und nichts zu lernen.

c) Man muss überlegen, welche Fragen der Prüfer stellen kann.

d) Es hat Sinn, sich noch einmal in Themen und Texten zu wühlen.

 

4. Wie soll man sich in der Prüfung benehmen?

a) Es lohnt sich, zu zeigen, dass man Angst vor der Prüfung hat.

b) Man muss die Fragen des Prüfers möglichst kurz beantworten.

c) Der Prüfling muss langsam und deutlich sprechen, damit der Prüfer ihn gut

     versteht.

d) Der Prüfling muss seine richtigen Kenntnisse und seine Kompetenz zeigen.

 

5. Was oder wer schafft die günstige Atmosphäre in der Prüfung?

a) Die Atmosphäre ist günstig, wenn die Studenten die Prüfung nicht ernst nehmen.

b) Die gute Prüfungsatmosphäre hängt vom Raum ab.

c) Das Benehmen der Studenten und ihre Fähigkeit, ihr Sachwissen zu zeigen, tragen zur günstigen Prüfungsatmosphäre bei.

d) Die Atmosphäre in der Prüfung ist gut, wenn die Prüflinge gute Spickzettel haben.

 

 

Lösungen

Text 1: 1 H,  2 B,  3 C,  4 G,  5 D,  6 F,  7 A

Text 2: 1 C,  2 F,  3 A,  4 H,  5 B,  6 E,  7 D

Text 3: 1 C,  2 E,  3 B,  4 F,  5 D,  6 A,

Text 4: 1 C,  2 B,  3 G,  4 E,  5 F,  6 A

Text 5: 1 C,  2 G,  3 F,  4 B,  5 A,  6 D

Text 6: 1 C,  2 F,  3 E,  4 A,  5 G,  6 B

Text 7: 1 D,  2 B,  3 G,  4 E,  5 A,  6 F

Text 8: 1 F,  2 B,  3 C,  4 A,  5 D,  6 E

Text 9: 1 C,  2 D,  3 B,  4 D, 5 C

Ссылка для цитирования

Литература
  1. Смирнов И. Б. Актуальные вопросы преподавания немецкого языка в средней школе / И. Б. Смирнов. – СПб.: Издательство «Каро», 2005. – С. 11–12.
  2. Juma/3, 2002. – С. 19–232.   
  3. Juma/4, 1999 – С. 5–83.         
  4. Unicum/12, 2006 – С.264.      
  5. Komma/1, 2004  – С. 11–205.              
  6. Stern/20, 2003 – С. 726.          
  7. Der Spiegel/38, 2007 – С. 1497.            
  8. Süddeutsche Zeitung/41, 2008.           
 
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